3. Platz in Portocolom – Rennbericht von Stefan Schmid

Vorbereitung

Nach einem sehr schwierigen Winter mit der 2-monatigen Pause im November / Dezember war es für mich persönlich bereits ein rießen Erfolg, Anfang April gesund und relativ fit am Start eines Rennens zu stehen.
Da ich in diesem Jahr gerne wieder einen Ironman am Ende des Jahres machen möchte, entschloss ich mich bewusst dafür, möglichst lange eher „unspezifisch“ zu trainieren.
Konkret bedeutet dies eher wenig Rad- und Lauftraining, dafür viel Skilanglauf. Ich bin überzeugt, dass es mir ab September in die Karten spielt, wenn ich nicht schon im Januar-April tausende Kilometer Rad gefahren, bzw. hunderte Kilometer gelaufen bin.
So waren zum Beispiel meine längsten Radeinheiten in den vergangenen 6 Wochen ein paar 2-Stunden-Einheiten auf der Rolle.
Durch die Entscheidung für das Skilanglauf-Training entschloss ich mich auch dazu (in gewisser Weise auch notgedrungen, da zu Hause kein Schnee mehr lag), in der Höhe zu trainieren (4 Wochen Livigno unmittelbar vor dem TriProtocolom auf 1.820m).
Auch konnte ich dadurch testen, wie ich auf Höhentraining reagiere.
Wenn man gut auf Höhentraining anspricht, hat man die Option, entweder 3 Wochen danach einen Wettkampf zu bestreiten, oder direkt im Anschluss! Letzteres wollte ich mit dem TriPortocolom testen. So ging es am vergangenen Donnerstag von Livigno kurz nach Hause und am Freitag morgens nach Mallorca.

Das Rennen

Das Rennen selbst ist schnell erzählt. Einem guten Schwimmen (1km) folgte das große Leiden auf dem Rad über 100 sehr schwere Kilometer. Der abschließende 10km-Lauf war dann wieder sehr gut. Leider musste ich mich im Kampf um Platz 2 knapp geschlagen geben und wurde 3.! Aufgrund meines aktuellen Trainingsstandes bin ich mit dieser Leistung und dem Ergebnis sehr zufrieden.

Jetzt gilt es, das Höhentrainingslager und auch meinen Wettkampf genau auszuwerten, bevor ich entscheiden werde, ob ich meine diesjährige „Sommer“-Langdistanz in der Höhe vorbereiten werde. Was das Training angeht kommen meine Langlaufski jetzt in den Keller und das „spezifische“ Triathlon-Training beginnt! Weiter geht es für mich in 4 Wochen bei der Challenge Rimini. Am 21. Mai werde ich dann beim IRONMAN 70.3 St. Pölten starten. Mein erster Saisonhöhepunkt wird dann der IRONMAN Klagenfurt am 2. Juli!

 

Alle Fotos (c) Ingo Kutsche / Sportfotografie.biz