Bernd Barounig

Jahrgang: 1977 .Bernd Barounig
Größe: 186cm
Gewicht: 76kg
Rad: Trek Equinox
Laufschuh: Asics Racer
Sonnenbrille: Oakley Radar
Lieblingsdisziplin: Laufen

 

Seit wann machst du Triathlon?
Meine Triathlon Karriere startete ich im Jahr 2008.

Wie bist du zum Triathlon gekommen bzw. welche sportliche Vergangenheit hast du?
Eigentlich durch einem Freund von mir, der selbst Triathlet war. Nach seinem ersten Ironman bekam ich als Dank für die Unterstützung seine rote Eskimo Badekappe überreicht (die ich übrigens noch immer mit Stolz aufbewahre). Wie er damals meinte, für das Schwimmtraining in Zukunft. So fing ich an, mich näher mit dem Sport zu beschäftigen und somit war ich der Faszination Triathlon hilflos ausgeliefert. Nach 15 Jahren Handball in der ersten und zweiten Bundesliga, sowie exzessiven betreiben des Tennissports, war das eine komplett neue Erfahrung für mich.

Was magst du besonders an dem Sport?
Die Kombination aus 3 vollkommen verschiedenen Sportarten, wobei jede einzelne für sich eine Herausforderung  darstellt. Somit wird es nie eintönig oder langweilig. Vor allem die gemeinsamen Trainingseinheiten mit den Teamkollegen sind immer wieder ein Highlight in jeglicher Hinsicht.

Dein Lieblingsrennen?
Definitiv noch immer der Ironman Klagenfurt. Die Strecke in der Heimat, der Flair und die Stimmung des Rennens lösen nach wie vor Gänsehaut bei mir aus.

Auf welches Ergebnis bist du besonders stolz?
Die sub 10 Stunden bei einem Ironman war für mich immer eine imaginäre Grenze, die ich von Anfang unterbieten wollte. Dies gelang mir beim Ironman Austria 2011. Trotz eines suboptimalen Rennens  konnte ich dieses Ziel erreichen, darauf bin ich noch immer stolz.

Was machst du neben dem Sport ( Beruf, Familie, ..)?
Neben der sportlichen Dreifaltigkeit gibt es natürlich viele andere Dinge in meinem Leben. Ich arbeite als Techniker beim VERBUND. Dort bin ich als Projektleiter für Kraftwerks-Um- und Neubauten im Elektrotechnikbereich zuständig.  Nicht unbedingt der 7-16 Uhr Job, aber die Abwechslung und die Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt, sind auch im Beruf sehr reizvoll.
Der wichtigste Teil meines Lebens ist aber meine Familie. Seit September 2013 bin ich stolzer Papa.  Lena, meine Tochter und Daniela, meine Freundin, geben mir sozusagen meine Homebase, welche mir unheimlich wichtig ist. Ich versuche neben dem Sport und dem Job so viel Zeit wie möglich mit ihnen zu verbringen.

Wie gelingt es dir Familie, Beruf und Sport unter einem Hut zu bringen?
Time Management und Toleranz sind die 2 Schlagwörter, die mir dazu einfallen. Ohne genaues Zeitmanagement sind Training, Beruf und Familie nicht zu vereinbaren.  Neben 45-50 h Arbeit die Woche sollen ja auch noch bis zu 25 Stunden Training untergebracht werden.
Sollte das Zeitmanagement doch nicht so klappen, ist ein Partner gefragt der dich trotzdem unterstützt und manche Dinge toleriert. Besonders in den trainingsintensiven Phasen, wo der Tagesablauf sich auf Arbeiten-Trainieren-Essen-Schlafen beschränkt, ist es sicher nicht einfach einen Triathleten als Partner zu haben. An dieser Stelle muss ich mich bei meiner  Freundin für diese Wahnsinnsunterstützung bedanken. Ohne sie könnt ich meine Leidenschaft Triathlon niemals so ausüben.

Beschreibe dich in 4 Worten?
Konsequent, optimistisch, originell, stur

Dein Lebensmotto?
“Love it, change it or leave it”