Ironman 70.3 Rapperswil

Eva Scheucher und Martin Umgeher reisten in die Schweiz, um so wie viele andere Triathleten dem schönsten Hobby der Welt nachzugehen. Hier ihre Eindrücke vom Rennen:

Eva:
Es war ein heißer Tag, ein Tag der Herausforderungen. Nach dem Schwimmen kämpfte ich vor allem mit den Höhenmetern und den Steigungen, die mir NOCH immer nicht wirklich liegen. Aber weil Aufgeben nun mal nicht in Frage kam und das Rennen schon aufgrund des Wetters und der ausgezeichnete Organisation richtig Spaß machte, hielt ich tapfer durch und machte wichtigen Erfahrungen für die nächsten Rennen auf dieser anspruchsvollen Strecke.

Auch wenn die Ergebnisse an dieser Stelle nicht erwähnenswert sind, gejubelt wurde im Finish dennoch: über den Sieg gegen die Hitze, das Durchhaltevermögen, die Lernerfahrungen und das durchkämpfte Rennen!

Martin:
Nach der Tagwache um 05:30 und einem ausgiebigen Frühstück, ging es um 07:00 zur Wechselzone.
Radschuhe, Trinkflaschen und Garmin am Rad angebracht, Wecheslsäcke nochmal mit Gel und Salz bestückt (sollte sich in weiterer Folge als gute Entscheidung herausstellen).

Jetzt hieß es warten, Startzeit 09:12…

Rechtzeitig zum Start zeigte sich der See von seiner „besten“ Seite: 17,9 Grad und Wellen, die schon an ein schwimmen im Meer erinnert haben.
Nach knapp 33 Minuten entstieg ich den Fluten, rasch auf das Rad gewechselt und ab ging es auf die ersten flachen Kilometer.

Dann folgte die erste Herausforderung „Witches Hill“, macht Ihren Namen alle Ehre. Steigungen bis zu 13%. Aber das bringt einen „Beutetiroler“ auch nicht aus der Ruhe. Nach einer kurzen Abfahrt und einem Flachstück, rein in den zweiten Berg „The Beast“, nicht zu steil, aber dafür lang. Damit war die Steigungen abgehakt und es ging in schnellen Abfahren zurück Richtung Rapperswil und damit in die zweite Radrunde.
Gesamt durften wir knapp 1.200 Höhenmeter absolvieren, mit guten Beinen kam ich nach 2h32 min in die Wechselzone.

Rein in die Laufschuhe und ab in Gluthitze mit bis zu 32 Grad, entlang dem See und auf Schotter ging es auf die ersten 5km. Danach entlang des Bahndamms in Richtung Altstadt, hier wartete der „Stairway to heaven“, ein schöner Rythmusbrecher, aber halb so wild.

Die zweite Laufrunde war in der Gluthitze anstrengend, aber das zusätzliche Salz machte sich bezahlt. Somit konnte ich den Halbmarathon mit einer Zeit von 1h und 32min absolvieren.

Die Endzeit von 4:43:51 bedeutet den 159. Gesamtrang und den 14. Platz in meiner Altersklasse. Rundherum zufrieden, wurden im Anschluß die Qualitäten des schweizerischen Biers getestet und für gut befunden…

Ergebnisse