Ironman 70.3 Zell am See

Der Abschluss der Ironman Saison in Österreich bildet traditionell der 70.3 in Zell am See. Wie im Vorjahr waren die Bedingungen perfekt, schönes Wetter, viele Zuseher und eine wie immer eine tolle Stimmung.

Zwei Profis, viele unserer Elite Athleten und einige der ausserordentlichen Mitglieder waren gemeldet und bereit, die 1,9km lange Schwimmstrecke, die 90km lange Radstrecke mit dem berüchtigeten Anstieg auf den Filzensattel und den anschließenden Halbironman entlang des Zeller See`s zu bezwingen.

Für Bea war es der erste Wettkampf mit internationaler Besetzung als Profi, Michael wollte nach seinem Crash beim 70.3 in St. Pölten endlich ein Rennen in Österreich finishen, auch wenn er vom Ironman Maastricht noch etwas angeschlagen war. Beide machten ihre Sache toll, vor allem Bea. Sie stieg gemeinsam mit Anja Beranek als Führende aus dem Wasser, kam als 5. Dame nach T2 und finishte schlußendlich als siebente Profidame – eine außerordentliche Leistung für ihr Debüt auf dieser Distanz!
Michael kämpfte sich nach dem Schwimmen am Rad bis auf Platz 5 vor, konnte beim Laufen dann aber sein Potential nicht weiter abrufen – zu schwer waren die Beine vom letzten Ironman.

Thomas Walluschnig, Melanie Edlinger, Stefan & Eva Scheucher, Bernd Barounig und Christian Hirner waren ebenfalls an der Startlinie. Letzterer hatte ebenfalls noch etwas schwere Beine vom Ironman Hamburg.

Unsere außerordentlichen Mitglieder machten ebenfalls einen tollen Job – Gratulation an alle an dieser Stelle von uns und danke, dass ihr Teil des Teams seid!

Stellvertretend für die Athleten hier die Rennberichte von Melanie und Thomas, wobei herauszuheben ist, dass Christian, Bernd und Melanie sich für die Ironman 70.3 WM 2018 in Südafrika qualifiziert hatten und Melanie den Slot auch angenommen hat! Wir gartulieren!!

Melanie:
Ich habe für meinen zweiten Halbironman den 70.3 in Zell am See ausgewählt, weil ich eine Herausforderung suchte, welche die Radstrecke mit dem Filzensattel auf jeden Fall mit sich bringt. Mein Tag kurz zusammengefasst: Es war so ein tolles Rennen, mit vielen lieben Leuten an und auf der Strecke, die einen ganz wirklich gepusht haben. Allein mit der Erwartung, viel Spaß zu haben und das Rennen zu genießen an den Start gegangen und es wurde der 11. Platz in meiner AG. Es war ein richtig tolles Erlebnis, Wahnsinn! Und noch immer kann ich es kaum glauben….. World Championship Southafrica 2018 ich kommeeeeeee!!!

Thomas:

Also, gestern letzter Formcheck in Zell am See beim 70.3 Nach dem tollen Rennen in Traun ordentlich motiviert, außerdem sollte mir die Strecke liegen. Beim Schwimmen gleich als einer der Ersten ins Renngeschehen. Mit der Leistung zufrieden ging es auf`s Rad. Hochgeschwindigkeit bis zum Anstieg. Leider am Berg nicht den notwendigen Druck. Aber in Summe war es Ordnung, nur hatte ich die Läuferbeine zu Hause vergessen. Der Mann mit dem Hammer kam bald, und so wurde es leider eher eine Sightseeing Runde. Aber trotzdem eine tolle Veranstaltung! Next try – IM Italy!