Austria Triathlon Podersdorf

Heuer jährte sich der Triathlon am Neusiedlersee zum 30. Mal und zum ersten Mal war auch eine große Anzahl an pewag Athleten über die Mittel- und Langdistanz am Start.

Christian Hanschitz ging über die volle Distanz und das nicht nur sprichwörtlich. Bei der ersten Disziplin artete der Bewerb leider auf Grund des seichten Wassers alsbald zu einem allgemeinen Wandertag aus, so dass ein reguläres Schwimmen kaum möglich war. Das hier seitens der Organisation nicht reagiert wurde, ist unverständlich und einer Austragung von Staatsmeisterschaften mehr als unwürdig.

Da das Schwimmen natürlich massiv den Radpart beeinflusst, war es auch hier für Christian nicht einfach, sich durchzusetzen, der starke Wind tat sein Übriges. Beim Laufen ging es dann bis zum berüchtigten Km 30 ganz gut, dann kam der Mann mit dem Hammer und löschte ihm fast die Lichter aus. Ein harter Kampf auf den letzten Metern, aber er schaffte es dennoch unter 10h zu finishen – Mission accomplished!

Auf der Mitteldistanz schlug unser Profi Christian Birngruber wieder einmal zu: nach dem Schwimmen auf Platz 5, hämmerte er mit Abstand die schnelleste Radzeit in den Asphalt und sicherte sich mit einer Laufzeit von 01h 17min souverän den Tagessieg.

Gerald Ratschke und Manuel Schnell waren ebenfalls in Topform. Gerry nahm Podersdorf als Generalprobe für Hawaii, mit einer Gesamtzeit von 4h 08min ist diese wohl mehr als geglückt, neue Bestzeit inklusive.

Manuel sagt über das Rennen:
Nachdem sich das Schwimmen eher als Hindernisparcours herausstellte, weil ein paar hundert Athleten den Schwimmpart mit einem Wandertag verwechselt haben, ging ich durch die Behinderungen und die dadurch langsame Schwimmzeit mit leichter Wut im Bauch auf die Radstrecke. Dort fand ich schon auf den ersten Metern die Radbeine, die ich aus dem Training gewohnt war, konnte somit gleich alle Spaziergänger überholen und mich auf einen Top 10 Platz setzen, den ich bis zu T2 nicht mehr hergab. Auf der Laufstrecke fand ich ebenfalls sofort meinen Rhythmus und mit einem HM Split von 1:28 wurde es dann schlussendlich der 16. Gesamtrang und der 2. in der AK. Ein würdiger Saisonabschluss, der mir zusätzlich eine extra Portion Motivation für die kommende Saison gibt!