Keszthely Triathlon – Thomas auf Platz 2!

Viel Gutes hat man schon über den Triathlon am Plattensee gehört, daher folgte Thomas Steger gerne der Einladung des Veranstalters, auch heuer wieder teilzunehmen. Ebenfalls mit von der Partie waren Babsi und Stefan Gerngroß, die kurz nach ihren Flitterwochen ihr erstes gemeinsames Rennen als Ehepaar bestreiten wollten.

Am Freitag wurden die Anmeldeformalitäten im riesigen Areal erledigt, ein prall gefülltes Startsackerls mit vielen Sachen zum Auswählen wie Hoodies, Rad-, Lauf- und Schwimmbekleidung war ebenfalls Teil davon. Am Abend dann leider ein Unwetter, dass die Wechselzone verwüstete, doch das Team des Veranstalters schaffte es dennoch mit einem Gewaltakt, bis zum Einchecken am frühen Morgen alles wieder in Ordnung zu bringen. Die Schwimmstrecke wurde aus Sicherheitsgründen und auf Grund des Wellengangs auch noch kurzfristig verändert (und wohl auch unfreiwillig auf knapp 2,2km verlängert) und verlief jetzt parallel zum Ufer.

Als um 8:00 uhr der Startschuß fiel und sich über 900 Starter mittels Wasserstart auf den Weg machten, war das schon ein besonderes Feeling. Geschwommen wurde ohne Neo, das Wasser hatte 25 Grad, die Sicht war gleich Null, durch den Sturm war das Wasser komplett trüb. Nichts desto trotz ging es gut voran, Thomas stieg mit der Führungsgruppe und ging auf die anspruchsvolle, 90km lange und mit fast 1.000 Höhenmetern anspruchsvolle, aber wunderschöne Radstrecke. Leider verfuhr sich beim Rückweg das Führungsfahrzeug und leitete ihn falsch, was Thomas trotz extrem schnellem Laufsplit dann den Sieg kostete, der einzige wirkliche Wehrmutstropfen an diesem Wochenende.

Babsi und Stefan stiegen kurz hintereinander aus dem Wasser und freuten sich schon auf die folgende Disziplin, denn mehr als 80 der 90km werden auf einer gesperrten Autobahn bzw. Schnellstraße mit Top Asphalt absolviert. Hier wurden keine Gefangenen gemacht, vor allem Babsi haute dermaßen einen raus, dass sie auf den letzten Kilometern sogar auf Stefan auffuhr. Als Sechste Dame Gesamt (es gibt keine eigene Profiwertung), kam sie nach T2 und dort liefen beide Seite an Seite los.

Auch die 21,5km lange Laufstrecke ist mit wechselndem Untergrund recht anspruchsvoll und es gilt viermal einen Anstieg mit knapp 1,5km zum prachtvollen Schloß Keszthely zu absolvieren. Eine traumhafte Kulisse und eine Bombenstimmung entschädigen die Athleten aber für alle Entbehrungen. Der einsetzende, sintfultartige Regen auf den letzten Kilometern konnten die Freude über dieses gelungenen Rennen nicht trüben – Babsi ist mit Platz 8 Overall und Platz 1 in der AK unglaublich happy, Stefan verlor dieses interne Familienduell zwar ganz knapp, freut sich aber umso mehr für seine frischgebackene Ehefrau und ist mit Platz 82 und Rang 15 in der AK sehr zufrieden.

Pictures: Copyright by Szanto Aron

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