Challenge Riccione und Sonnenlauf St. Veit

Challenge Riccione

Nachdem der IM Australia für unseren neuen Profi Mark Bowstead mit einem 4. Rang sehr gut gelaufen war, nahmen Thomas Steger, Markus Reiter und Bernhard Gutschmar bei der Challenge Riccione die 70.3 Distanz in Angriff.

Die Wettervorhersage in den Tagen davor ließ nichts Gutes erahnen – kalt sollte es werden, stürmisch mit viel Regen. Die Adria hatte kuschelige 14 Grad, was die Vorfreude auf die erste Disziplin nicht gerade größer machte. Der Renntag begann dann besser als erwartet, zumindest kein Regen, wenn es auch sehr kalt war. Alle drei kamen gut nach T1 und auf der ersten von zwei Radrunden bleib es auch trocken. Dann kam doch noch das Unwetter – Starkregen mit Hagel und Sturmböen zwangen viele Agegrouper sogar dazu bei den Abfahrten ihre Räder zu schieben. Bernhard kam einigermaßen gut zurecht und bahnte sich den Weg zurück nach T2. Markus hatte weniger Glück: er wurde von einem Mitstreiter abgeschossen und musste das Rennen nach der Hälfte verletzt und mit defektem Rad beenden.

Am Ende des Tages stand Thomas am Podest und konnte sich über den tollen zweiten platz freuen, Bernhard freute sich ebenfalls sehr: er stellte trotz den widrigen äußeren Bedingungen eine neue persönliche Bestzeit auf der 70.3 Distanz auf. Wir gratulieren beiden Athleten herzlich und wünschen Markus gute Besserung!

Ergebnisse

Sonnenlauf St. Veit

Hier der Bericht von Babsi und Stefan Gerngroß:

Nach einer harten Trainingswoche stand als Abschluss der schon traditionelle Halbmarathon in St. Veit am Programm. Der Sonnenlauf sollte ein erster Formtest und vor allem eine richtig harte Trainingseinheit sein.

Bevor wir uns auf den Weg machten, war noch eine Kraftausdauer Einheit auf der Rolle angesagt – das Wetter an dem Wochenende war ja mit niedrigen Temperaturen und Regenschauern sehr bescheiden, daher konnten wir die geplante Radfahrt zum Startgelände nicht absolvieren. Um 08:30 fuhren wir dann los – 3 Grad und Regen waren nicht gerade einladend, um 21 Km zu Laufen…

Doch wir hatten Glück: in St. Veit war es zwar immer noch sehr kalt, aber es regnete nicht. Ein kurzes Einlaufen und dann ging es um 09:30 Uhr auch schon los. Ich fühlte mich vom Start weg sehr gut und konnte die erste Runde in einer schnellen Gruppe mit einer Pace von 4min/km absolvieren. Danach war ich ca. 3km ganz alleine, da die anderen Läufer nur den Viertelmarathon bestritten. Ganz alleine verlor ich etwas meinen Rhythmus und die Pace ging in den Keller.  Dann lief eine 3 Mann starke Gruppe auf mich auf und ich fand auch meinen Rhythmus wieder. Gemeinsam trotzen wir dem immer stärker werdenden Gegenwind und konnten so abwechselnd bis kurz vor dem Ziel wieder richtig Tempo machen. Ca. 1km vor dem Ende zog ich nochmal voll an, da ich schon länger auf dem Kurs zu einer neuen Bestzeit war und die sollte wenn schon, dann auch richtig gut werden. So kam ich nach 01:25:40h über die Ziellinie und pulverisierte somit meine alte Zeit vom Wiener HM aus 2017 um genau 2 Minuten!

Babsi fühlte sich auch sehr gut und war so wie ich bis Km 17 ebenfalls auf der Jagd nach einer neuen Bestzeit. Von da weg ging ihr aber leider sukzessive die Kraft aus und kurz vor dem Ziel wurde ihr dann auch noch so übel, das sie sich nach dem Überqueren der Ziellinie übergeben musste. Nichts desto trotz stand schlussendlich eine Hammerzeit auf der Uhr: mit 01:30:38 verfehlte sie ihren alten Rekord nur um 40 Sekunden und wurde Gesamt Zweite.

Ergebnisse