Ironman 70.3 Ruegen

Es will einfach nicht

Hoch im deutschen Norden ist es im September grundsätzlich fraglich, ob die Bedingungen einen sommerlichen Triathlon zulassen würden. Nachdem sich Wind und Wellen schon im Vorfeld aufbäumten, musste am Samstag auch schon das Schwimmen abgesagt werden, da es für machen Athleten wahrscheinlich zu einem Überlebenskampf geworden wäre. So kam Faris Paradedisziplin gar nicht zur Austragung und statt Triathlon stand Duathlon mit 5 Auftaktlaufkilometern am Programm.

Faris ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Er fühlte sich gut und hätte auch hier zeigen können, was in einem Weltmeister steckt. Nach dem ersten Lauf hatte er nur knapp 30 Sekunden Rückstand, wechselte zwar lange, aber ging auf der Radstrecke sofort auf Aufholjagd. Aber bereits nach 15km machte ihm schon wieder die Technik einen Strich durch die Rechnung. Die Fixierung des Vorbaus in der Gabel brach auf einem gepflasterten Teilstück und im nu hatte er mehr Lenkungsfreiheit als im wohl lieb war. Sein Glück war, dass bald ein Mechaniker zur Stelle eilte, der das Rad nach einigen Minuten wieder flott machte. Aber die Zeit war weg. Trotzdem kämpfte er weiter und platzierte sich mit einem ausgezeichneten Halbmarathon (gleiche Laufzeit, wie der Sieger Michael Raelert) noch an 10. Stelle im Gesamtklassement.

„Dieses Jahr ist einfach verflixt, bei jedem Rennen ist es kalt und es gibt Probleme. Hier war es doppelt schade, denn ich fühlte mich richtig gut. Ich bin froh, dass es nächste Woche nach Arizona zur Hawaiivorbereitung geht. Da wird es zumindest warm sein und ich hoffe, dass es dann in Kona rund läuft“, so Faris nach dem Rennen.

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